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„Die europaweit gültige Notrufnummer 112 kann Leben retten“

„Die 112 ist eine europaweite einheitliche Notrufnummer, über die in allenMitgliedsstaaten der Europäischen Union Feuerwehren, Rettungs- undHilfsdienste erreicht und alarmiert werden können. Der so genannte ‚Euro-Notruf 112’ bietet eine verlässliche Verbindung zu einer Leitstelle unddamit schnellstmögliche Hilfe.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech amFreitag, 28. Januar 2011, in Stuttgart.

Unter dieser Kurzwahlnummer sei jederzeit eine Leitstelle zu erreichen,die je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmiere. Nebendem Euro-Notruf seien die nationalen Notrufnummer ebenfalls gültig,etwa in Deutschland der Polizei-Notruf 110. „Diese Polizei-Nummer istden Bürgern seit Jahrzehnten bekannt und fest im Gedächtnis der Bevölkerungverankert. Das wollen wir auch für die europaweit gültige 112 erreichen,damit es in der Europäischen Union noch einfacher wird, überallschnell Hilfe zu bekommen“, betonte Rech.

Einer von der EU veröffentlichten Studie zufolge seien 2009 lediglich einViertel aller EU-Bürger über die gebührenfreie, europaweit einheitlicheNotrufnummer 112 informiert gewesen. In Deutschland hätten damalszwar 75 Prozent der Befragten die Nummer gekannt. Es sei aber nur 18Prozent bewusst gewesen, dass die 112 europaweit gelte. Das Verbreitungsgebiet umfasse neben allen EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. Besonders für Reisende sei dieser große Geltungsbereich ein wichtiger Service, der in Extremsituationen auch Leben rette könne. Man müsse nicht die Telefonnummer des jeweiligen Landes kennen, sondern könnte unter der von zuhause bekannten Nummer Hilfe rufen.

Die Notrufe könnten von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz,ohne Vorwahl abgesetzt werden. Bei Überlastung der Netze würdenNotrufe 112 priorisiert, das heißt, andere Verbindungen eventuell getrennt,um den Notruf absetzen zu können. Außerdem würden Informationen zum Standort und der Name des Telefonhalters automatisch an dieLeitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopferszu erleichtern. Die EU habe den 11. Februar zum Europäischen Tagdes Notrufs 112 erklärt, um den Bekanntheitsgrad weiter zu verbessern.

 
 

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es unter anderem beim Bundesministerium

für Wirtschaft und Technologie (www.bmwi.de), beim Bundesministerium

des Innern (www.bmi.bund.de), bei der Bundesanstalt

Technisches Hilfswerk (www.thw.de), bei der Bundesnetzagentur

(www.bundesnetzagentur.de) und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de).

 
 

Baden-Württemberg

INNENMINISTERIUM

PRESSESTELLE

Dorotheenstraße 6, 70173 Stuttgart, Telefon (0711) 231 - 30 30, Fax (0711) 231 - 30 39

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können , Internet: http://www.im.baden-wuerttemberg.de

PRESSEMITTEILUNG 28. Januar 2011

Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar

Innenminister Heribert Rech:

 
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